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Sicher mit dem Bus zur Schule

Die rund 2,2 Millionen Schüler und Auszubildende in Bayern nutzen überwiegend den Bus für ihren täglichen Weg in die Schule und zurück.

Der Ausbildungsverkehr mit Omnibussen hat in Bayern insgesamt einen Anteil von etwa 35 Prozent am gesamten Straßenpersonenverkehr.

Im ländlichen Raum hat der Ausbildungsverkehr sogar einen Marktanteil von zum Teil über 80 Prozent und stellt somit den wirtschaftlichen Schwerpunkt und das Rückgrat des gesamten ÖPNV dar. 

Schulungsvideo

Auf Initiative des Landesverbandes Bayerischer Omnibusunternehmen e.V. (LBO) und mit besonderer Unterstützung der Kommunalen Unfallversicherung Bayern / Bayerische Landesunfallkasse wurde der Film „Guten Morgen Busfahrerin, guten Busfahrer“ im Auftrag der Gemeinschaftsaktion Sicher zur Schule - Sicher nach Hause neu aufgelegt.

Der Film  dient als Anregung für Busunternehmen sowie Schulen, um mit den Schülerinnen und Schülern die sichere Nutzung des Schulbusses einzuüben. Die Neuauflage zeigt den Verantwortlichen im Schulbusverkehr, wie ABC-Schützen mit Hilfe von praktischen Übungen und Vorführungen direkt am und im Bus, das richtige Verhalten beim Einsteigen und an der Bushaltestelle vermittelt werden kann.

 

BUSSTOP - Sicher zur Schule

Busstop

Mobilität ist in unserer Zeit ein Stück Lebensqualität und eine wichtige Voraussetzung für beruflichen Erfolg. Mobilitätserziehung ist daher ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur Selbständigkeit von Kindern. Bei der Verkehrserziehung von Schülern setzt eine bundesweite Initiative des LBO unter dem Dach des Bundesverbandes an. In Zusammenarbeit mit dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft wurde für Handlungs- und Entscheidungsträger im Schulbusverkehr ein gemeinsames Internet-Portal www.busstop.de geschaffen, das Aspekte der Mobilitätserziehung mit Informationen rund um das Thema Bus, Schule und Sicherheit vereint.

LBO-Schulbusfibel aktualisiert

Der LBO hat die Schulbusfibel „Guten Morgen Busfahrerin, Guten Morgen Busfahrer!“ neu aufgelegt.

Die Broschüre eignet sich sehr gut als Kurzinformation für Unternehmen, Schulen, Kommunen und Eltern. Die 16-seitige Broschüre enthält wichtigen Adressen und Informationen zum Schulbus, zur Schülerbeförderung und zur Mobilitätserziehung.

Mitgliedsunternehmen erhalten die Broschüre kostenlos beim LBO.

Schülerverkehr: Zahlen & Fakten

Die jüngsten Auswertungen der Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung vom August 2018 belegen: Mit einem Anteil von 5,4% am gesamten Straßenverkehrsunfallgeschehen sind Schulbusse sowie öffentliche Bussen und Bahnen (Anteil 3,3%) nach wie vor die sicherste Alternative für den Schulweg.

Die meisten aller Straßenverkehrsunfälle in der Schüler-Unfallversicherung passieren mit dem Fahrrad (45%). Weitere Unfälle ereignen sich vor allem bei der Beförderung im Pkw (17,3%), zu Fuß (9,3%), bei der Benutzung von Mofas/Motorräder (6,7%) sowie mit Inliner & Tretrollern (4%).

Zahlen und Fakten zum Schülerunfallgeschehen 2017

Schülerverkehr: Langzeitvergleich der Verkehrsmittel

Auch der Langzeitvergleich mit anderen Verkehrsmitteln bestätigt: Das Risiko, bei der Beförderung durch Schulbusse einen Straßenverkehrsunfall zu erleiden, ist seit Jahren bei weitem geringer als bei anderen Schulwegalternativen.

Die Unfallrate je 1000 Schüler ist bei Schulbussen seit 1990 tendenziell auf gleich niedrigem Niveau.

Schülerunfallgeschehen

Einen Überblick über das Schülerunfallgeschehen geben auch die Auswertungen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Sie erfasst alle meldepflichtigen Schülerunfälle, das heißt, alle Unfälle, die eine ärztliche Behandlung nach sich ziehen.

Danach wurden im Jahr 2017 in ganz Deutschland insgesamt 1,32 Millionen Unfälle von Schülern gemeldet.

Zu 91,7 Prozent handelte es sich dabei um Unfälle, die während des Unterrichts, der Pausen und insbesondere beim Sportunterricht passierten. Nur 8,3 Prozent aller gemeldeten Schülerunfälle ereigneten sich auf dem Schulweg im Straßenverkehr. Bei insgesamt 17,507 Millionen versicherten Kindern und Schülern in Deutschland entfallen auf 1.000 Versicherte 3,32 Verkehrsunfälle.

Schülerunfälle 2017

Sicher zur Schule - sicher nach Hause

Der LBO engagiert sich seit vielen Jahrzehnten als einer der Aktionsträger in der Gemeinschaftsaktion "Sicher zur Schule - sicher nach Hause"  Sicherzurschule.de  für die Schulwegsicherheit in Bayern, um gezielt die Sicherheit im Schulbus noch weiter zu erhöhen.

Seit vielen Jahren steht der LBO, die Gemeinschaftsaktion und die bayerischen Verkehrsunternehmen in einem regelmäßigen Dialog mit Schulen, Aufgabenträgern und Eltern, um die Verhältnisse in der Beförderung weiter zu verbessern. Ganz entscheidend ist hierbei ein rücksichtsvoller, umsichtiger und vernünftiger Umgang miteinander.

Regeln für einen sicheren Schulweg

Beförderung von Kindergartenkindern

Kindergartenkinder sind nach den Erkenntnissen der modernen Verkehrspsychologie in der Regel  noch nicht verkehrstüchtig (§ 2 Fahrerlaubnisverordnung). Sie dürfen daher – von besonderen Ausnahmen abgesehen – nur unter Aufsicht und Anleitung einer geeigneten Aufsichtsperson am Straßenverkehr teilnehmen. Das gilt auch, wenn sie in eigenen Bussen oder als Mitfahrer in Schulbussen befördert werden.

Wichtige Punkte zur „Sicherheit von Kindern in Kindergartenbussen und Schulbussen“ finden Sie im Merkblatt.

Beförderung von Kindergartenkindern in Schulbussen