Ostbayerisches Busunternehmertreffen

mit Landrat Franz Löffler (CSU) im Bayerischen Wald
16. Januar 2026

Am 16. Januar trafen sich auf Initiative der Zwiesler Busunternehmerin und LBO-Bezirksvorsitzenden Carolin Lambürger-Treml rund 40 Busunternehmerinnen und -unternehmer aus Niederbayern und der Oberpfalz zu ihrem traditionellen Stockturnier in Zwiesel sowie zum anschließenden Unternehmergespräch im Glasdorf Weinfurtner in Arnbruck. Dort erörterte Franz Löffler (CSU), Landrat im Landkreis Cham und Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Verkehr beim Bayerischen Landkreistag mit den Unternehmern und Verbandsvertretern die verkehrs- und wirtschaftspolitischen Herausforderungen für die rund 220 mittelständischen Busbetriebe der Region.

Franz Löffler betonte in seinen einführenden Worten die enorme Bedeutung verlässlicher Mobilität für den wirtschaftlichen Erfolg gerade im ländlichen Raum. Ein gut funktionierender öffentlicher Personennahverkehr, genauso ein verlässlicher Schülerverkehr mit Bussen sei für die Menschen elementar und unerlässlich. „Der Bus ist in Ostbayern ein unverzichtbares Verkehrsmittel, um den Menschen im ländlichen Raum ein attraktives Mobilitätsangebot zu ermöglichen. Umso wichtiger ist es, dass die Kommunen als Aufgabenträger mit den Verkehrsunternehmen an einem Strang ziehen, um dafür die nötige Grundlage zu schaffen. Die Herausforderungen vieler Landkreise zur Finanzierung des ÖPNV sind enorm. Bund und Land müssen endlich handeln und eine zukunftsfähige Finanzierungsgrundlage auf die Beine stellen!“

Landrat Löffler dankte den anwesenden Verkehrsunternehmerinnen und -unternehmern für ihre zuverlässige Arbeit und das gute Miteinander. Gerade in Ostbayern, wo über 80 Prozent des gesamten Nahverkehrs von kleinen und mittelständischen Familienbetrieben bedient würden und über 120 Millionen Menschen jährlich den Bus als umweltfreundliches Verkehrsmittel nutzten, sei ein Ausbau des ÖPNV-Angebots deshalb dringend erforderlich, so Löffler.

LBO-Geschäftsführer Stephan Rabl erklärte, dass zur Gewährleistung gleichwertiger Lebensverhältnisse in Stadt und Land sowie zur weiteren wirtschaftlichen Entwicklung Ostbayerns die verkehrspolitischen Weichen richtig gestellt werden müssten. Hierzu gehörten insbesondere eine verlässliche und langfristige Finanzierungszusage des Freistaats an die Aufgabenträger, auskömmliche und mittelstandsfreundliche Verkehrsverträge, der Abbau von Bürokratie sowie eine Reform des Führerscheinrechts. „Angesichts einer dramatischen Unterfinanzierung des ÖPNV, damit einhergehend nicht kostendeckenden Verkehrsverträgen sowie nicht zuletzt ca. 4.000 fehlenden Busfahrerinnen und Busfahrern bayernweit, fällt es vielen Betrieben zunehmend schwer ihre vertraglichen Verpflichtungen im ÖPNV und Schülerverkehr zu 100 Prozent sicherzustellen“ so Rabl.

Zwiesel, 16. Januar 2026