Umwelt, Sicherheit & Maut

Bus und Umwelt
Menschen mit der Kamera

Der Bus - Die ökologische Alternative

Der Bus ist nicht nur mit Abstand das sicherste sondern auch das umweltfreundlichste und wirtschaftlichste Verkehrsmittel!

Der Omnibus weist eine Reihe von Systemvorteilen auf, die sich positiv auf die Umweltbilanz auswirken. Er bietet vielen Personen Platz, realisiert im Mittel eine sehr hohe Auslastung und wird mit effizienten Dieselmotoren angetrieben. Im Vergleich zu Flugzeug, Bahn und Pkw verfügt der Bus deshalb über bessere umweltrelevante Fahrzeugeigenschaften:
 

Kein anderes Verkehrsmittel hat einen geringeren Schadstoffausstoß und Energieverbrauch als der Bus!

Partner der Bayerischen Klima-Allianz

Der LBO ist Partner der Bayerischen Klima-Allianz. Die Partner der Bayerischen Klima-Allianz und die Bayerische Staatsregierung verfolgen ehrgeizige Klimaschutzziele, wie zum Beispiel das Bewusstsein für das Thema Klimaschutz zu stärken, breit angelegte Informationen bereitzustellen, Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen und zu gemeinsamen Aktionen im Sinne eines nachhaltigen Klimaschutzes anzuregen. Dabei sollen Projekte entstehen, die das Verständnis für einen nachhaltigen Umgang mit knappen Ressourcen wecken und klimafreundliches Verhalten fördern.

Busse - Unserer Zukunft zuliebe

Der Bus ist das effizienteste und klimaschonendste motorisierte Verkehrsmittel in Deutschland und somit ein unverzichtbarer Bestandteil der Verkehrswende. Seine überragende Umweltbilanz hebt ihn an die Spitze der straßengebundenen Mobilität. Er bewegt sich auf Augenhöhe mit der Bahn, wenn es um Energieeffizienz und niedrige Treibhausgasemissionen geht. Dabei überzeugt der Bus nicht nur durch seine minimalen Emissionen, sondern auch durch seine außergewöhnliche Flexibilität. Besonders in Regionen ohne bestehende Schieneninfrastruktur ist der Bus von entscheidender Bedeutung – er verbindet ländliche Räume mit städtischen Zentren. Somit leistet der Bus einen unverzichtbaren Beitrag zur sozialen und ökologischen Erschließung aller Lebensräume und unterstützt die Verwirklichung einer nachhaltigen Verkehrspolitik. Seine Fähigkeit, sowohl urbane als auch ländliche Regionen effizient zu verbinden, macht den Bus zu einem wesentlichen Treiber der Verkehrswende. Durch die Kombination aus Flexibilität, Effizienz und Klimafreundlichkeit stellt er eine Schlüsselrolle in der Mobilität der Zukunft dar.

 

Der Bus - ein klimafreundliches Verkehrsmittel

Niedrigster CO2-Ausstoß und geringste Umweltkosten pro Personenkilometer: Der Bus ist laut neuer Zahlen aus dem Umweltbundesamt (UBA) die sauberste Mobilitätsoption auf langen Strecken. Das UBA stellt offiziell, dass Busse in Hinblick auf den CO2-Ausstoß und die Umweltkosten pro Personenkilometer am besten abschneiden. Sie stoßen über den gesamten Lebenszyklus betrachtet lediglich 31,6 Gramm (Fernlinienbus) bzw. 34,1 Gramm (Reisebus) CO2 pro Personenkilometer aus. Damit liegen die Fahrzeuge noch unter dem Wert von 46,3 Gramm für den Schienenfernverkehr. Ein Pkw erreicht über den gesamten Lebenszyklus 194,4 Gramm und ein Flieger 197,5 Gramm.  Flieger und Pkw haben damit eine über 500 Prozent höhere Klimawirkung. Auch der Schienenpersonenfernverkehr liegt immer noch fast 50 Prozent höher. Ein weiteres Ergebnis des UBA: Kein Fernreiseverkehrsmittel verursacht geringere Umweltkosten als der Bus.

Zu den Zahlen: Die Ergebnisse wurden vom Umweltbundesamt in der Publikation „Umweltfreundlich mobil! Ein ökologischer Verkehrsartenvergleich für den Personen- und Güterverkehr in Deutschland“ veröffentlicht. Hierbei wurden laut Umweltbundesamt alle relevanten Verkehrsträger in zahlreichen relevanten Umweltkategorien miteinander verglichen. Die Betrachtung erstreckt sich dabei über den gesamten Lebensweg der Fahrzeuge und schließt auch den Bau, Unterhalt und Betrieb der jeweiligen Infrastruktur mit ein. Die darin dargestellten Zahlen und Grafiken basieren auf der Untersuchung „Ökologische Bewertung von Verkehrsarten“

Umweltfreundlichkeit

Der Bus - ein Energiesparer

Der Flottenverbrauch eines Reise- oder Fernbusses bei einer realistischen Auslastung von 60 Prozent liegt bei nur 1,4 Liter Diesel pro 100 Kilometer und Fahrgast - bei voller Auslastung sogar nur bei 0,9 Liter. Wo beim Bus somit 1,4 Liter Treibstoff reicht, benötigt die Bahn für die gleiche Beförderungsleistung das Äquivalent von 1,9 Litern, der Pkw von 6,1 Litern und das Flugzeug von 4,6 Litern.

Energieverbrauch Liter/100Personen-km

Rundherum Gut!

Der bdo hat eine Broschüre zum Thema „Umwelt“ herausgegeben, welche wichtige Zahlen, Fakten und Daten zur Umweltbilanz des Omnibusverkehrs enthält. Die Broschüre soll detailliert aufzeigen, welche Rolle der Busverkehr bei Klima- und Umweltschutz aktuell schon spielt – und welche positiven Impulse er in Zukunft unter besseren Voraussetzungen noch setzen könnte.

Bus-rundherum

Busfahren. Jetzt Einsteigen!

Der Bus ist das umweltfreundlichste Verkehrsmittel. Damit diese Botschaft noch stärker in Öffentlichkeit und Politik verankert werden kann, weitet der bdo seine Kommunikation zum Thema aus. In einem neuen Flyer werden kurz und knapp unter anderem einige Spitzenwerte des Busses dargestellt sowie Beispielrechnungen zum CO-Ausstoß aufgezeigt.

Umwelt-flyer-titel-bild

Alternative Antriebstechnologien

Der Antrieb CMF drive ist ein generator-elektrischer Antrieb. Dieser Antrieb lässt sich in jedes Fahrzeug einbauen. Besonders nachhaltig ist hierbei, dass die Unternehmen Ihren kompletten Fuhrpark nicht erneuern müssen, sondern mit CMF drive umrüsten und damit die Grundlage zur Erreichung Ihrer Klimaziele schaffen. Ein Erklärvideo findet sich unter:

 https://www.youtube.com/watch?v=Al30b5vofHE

Grün Bus

Verkehrsmittel im Vergleich

Unter ökologischen Gesichtspunkten ist der Reisebus das Verkehrsmittel der ersten Wahl. Der von Bussen verursachte Schadstoffausstoß in den Städten ist vernachlässigbar gering.

Reisebus: Der Reisebus hat mit 1,4 Litern Diesel und 3,2 Kilo CO2 je Person mit Abstand den geringsten Spritverbrauch und Abgasausstoß und ist somit erwiesenermaßen das ökologischste Verkehrsmittel.

Flugzeug: Laut Informationen des Umweltbundesamtes verbraucht der Flugverkehr bei einer Flugstrecke von 100 km 4,9 Liter Diesel (alle Werte in Diesel umgerechnet zur besseren Vergleichbarkeit) und belastet die Atmosphäre mit einem Treibhausgas-Ausstoß von 21,1 Kilo je Person.

PKW: Bei einem PKW sind es 6,1 Liter Diesel und 14,2 Kilo CO2. Damit verbraucht ein Pkw auf 100 km pro Person mehr als die vierfache Dieselmenge eines Busses und stößt dabei fast die fünffache Schadstoffmenge aus.

Bahn: Bei der Fahrt mit der Fernbahn beträgt der Dieselverbrauch umgerechnet 1,9 Liter und der Schadstoff-Ausstoß 4,1 Kilo. Selbst die Bahn verbraucht etwa 30 Prozent mehr Energie und produziert 30 Prozent mehr Kohlendioxid als der Reisebus.

 

Aussroß von Treibhausgasen

Smart Move - Der Bus als Verkehrsmittel der Zukunft

Kraftomnibusse sind ein wesentlicher Bestandteil des öffentlichen Nah- und Reiseverkehrs sowie Schlüsselelemente in einem nachhaltigen Transportsystem.

Sie garantieren nachhaltige Mobilität für alle Bürger und Besucher durch öffentliche Transportleistungen, die den Mobilitätsbedürfnissen der Bürger angepasst werden – sei es auf dem Land oder in den Städten.

Gestützt auf fünf Farben steht die Imagekampagne Smart Move für einen sicheren, benutzer- und umweltfreundlichen, effizienten sowie kostengünstigen Verkehr.

Kraftomnibusse - der Smart Move www.busandcoach.travel für unsere Zukunft!

Bus&Coach

Omnibusverkehr entlastet nachhaltig die Umwelt

In einer Studie mit dem Titel „Zu den Auswirkungen des Fernbusverkehrs auf die Verkehrsentwicklung und Emissionen in Deutschland“ wird wieder einmal die hervorragende Umweltbilanz des Busses nachgewiesen. Die 117 Seiten umfassende Studie unterstreicht die berechtigte Forderung der organisierten deutschen Busunternehmer/innen, dass es für den umweltfreundlichsten Verkehrsträger keine zusätzliche Maut geben darf.

Das Gebot der Stunde heißt - der Umwelt zu Liebe - Entlastung des gesamten Busverkehrs und dessen Förderung. Die Gesamtstudie kann hier abrufen. Zudem steht eine Kurzversion hier zur Verfügung.

Grüner Bus

Umweltfreundlich unterwegs!

Busse rangieren nicht nur bei der Verkehrssicherheit ganz weit vorne. Sie leisten ebenso einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz.

Der Bus ist Rekordhalter in Sachen Wirtschaftlichkeit und  Klimaverträglichkeit.

Jeder einzelne Bus ersetzt auf der Straße gut 30 Autos. Damit entlastet der Bus die Autobahnen schon jetzt enorm. Hinsichtlich Energieverbrauch und Kohlendioxidausstoß ist der Bus das umweltfreundlichste Verkehrsmittel. Mit dem bislang Erreichten geben wir uns aber nicht zufrieden.

Damit Sie bequem reisen, sauber fahren und sicher ankommen, werden kontinuierlich alle Sicherheitsmaßnahmen und Umweltstandards optimiert.

Umweltbilanz des Busses

Busse bieten als Teil des öffentlichen Verkehrs schon heute eine gute Alternative zum motorisierten Individualverkehr und leisten somit einen wertvollen Beitrag zum Schutz natürlicher Ressourcen. So liegt der Energieverbrauch von Reise- und Fernlinienbussen aktuell laut Umweltbundesamt sogar unter den Vergleichswerten für den Eisenbahnfernverkehr. Der Linienbus liegt derweil auf kürzeren Strecken gleichauf mit Straßen- oder U-Bahnen.

Auch nach Zahlen des Ökoinstituts ist der Bus das klimafreundlichste Verkehrsmittel – sogar dann, wenn in den Berechnungen die erforderliche Infrastruktur mitberücksichtigt wird. So also schon der Stand heute. In Zukunft werden  Elektrofahrzeuge zudem noch mehr leisten können und die Emissionen quasi auf null senken.

Um die heutigen Leistungen und zukünftigen Potenziale des Busses für Klima und Umwelt soll es in dem Newsletter "Die ganze Wahrheit über den Bus und seine Umweltbilanz - Klima und Ressourcen schonen" gehen.

Sicherheit hat Vorfahrt

Betrachtet man die Unfallstatistik, so ist der Bus seit Jahrzehnten das sicherste Verkehrsmittel. Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegen dies alljährlich immer wieder neu. Nur mit 1,80 Prozent ist der Omnibus an Straßenverkehrsunfällen mit Personenschaden im Jahr 2024 beteiligt gewesen deutlich geringer als alle übrigen Verkehrsmittel auf der Straße.

Zeitreihe - Unfälle im Straßenverkehr

Unfälle im Straßenverkehr nach Art der Verkehrsbeteiligung von 2017 bis 2024 aufgeschlüsselt nach Personenkraftwagen, Fußgänger, Motorräder, Fahrräder, Mofas & Mopeds, Güterkraftfahrzeuge, Busse und sonstige Fahrzeuge

Säulen der Bussicherheit

Bussicherheit basiert auf vier Säulen:

  • verantwortungsbewusste Unternehmer
  • gut ausgebildete Busfahrer
  • eine bestmögliche Sicherheitstechnik und
  • präventives Verhalten.

Jeder Aspekt steht unter rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen. Die nationalen und europäischen Vorgaben unterliegen seit Jahren ständiger Weiterentwicklung und zunehmender Präzisierung. Moderne Busse verfügen über ein umfangreiches Sicherheitspaket mit einer ausgereiften Technik, die kontinuierlich weiterentwickelt wird. Reisebusse zeichnen sich serienmäßig durch elektronische Sicherheitskomponenten wie Antiblockiersystem (ABS), Antischlupfregelungen (ASR) und elektronische Fahrdynamikregelung aus. Drei separate Bremssysteme, die vierteljährlich überprüft werden, sind dabei Standard. Busfahrer/Innen sind bestens ausgebildet und verfügen neben dem regulären Führerschein über einen besonderen Omnibusführerschein, der aller fünf Jahr verlängert wird. Zusätzlich muss das Fahrpersonal alle 5 Jahre eine Weiterbildung nachweisen, die im Führerschein dokumentiert wird. Bei speziellen Sicherheits- und Fahrtrainings werden Busfahrer/Innen auf mögliche Gefahrensituationen vorbereitet und lernen, diese routiniert und sicher zu meistern.

Moderne Bustechnik

Moderne Busse verfügen über ein umfangreiches Sicherheitspaket mit einer ausgereiften Technik, die kontinuierlich weiterentwickelt wird. Reisebusse zeichnen sich serienmäßig durch elektronische Sicherheitskomponenten wie Antiblockiersystem (ABS), Antischlupfregelungen (ASR) und elektronische Fahrdynamikregelung aus. Drei separate Bremssysteme, die vierteljährlich überprüft werden, sind dabei Standard. Sie sind den unterschiedlichen Straßen- und Verkehrsverhältnissen angepasst und allen Anforderungen des Fahrbetriebs gewachsen. Die Fahrdynamikregelung bzw. das Elektronische Stabilitäts Programm (ESP) ist ein aktives System zur Steigerung der Fahrsicherheit und Fahrstabilität. Dieses System unterbindet durch gezielte Bremseingriffe oder durch Anpassung des Drehmoments vom Motor ein Umkippen des Busses.

Fahrpersonal: Garanten für die Sicherheit

Die Bussicherheit hat auch eine menschliche Komponente: Die Busfahrer und Busfahrerinnen. Sie werden sorgfältig ausgebildet und unterliegen strengen Vorschriften: Benötigt wird der Führerschein der Klasse D. Die Fahrerlaubnis muss alle 5 Jahre verlängert werden. Voraussetzung hierfür sind 35 Stunden Weiterbildung und eine eingehende ärztliche Gesundheitsprüfung. Ab dem 50. Lebensjahr müssen sich die Busfahrer/innen zusätzlich mindestens alle 5 Jahre einer eingehenden Untersuchung hinsichtlich Orientierungsleistung, Konzentrationsfähigkeit, Belastbarkeit und Reaktionsgeschwindigkeit unterziehen. Busfahrer/Innen haben einen sehr verantwortungsvollen Beruf, der ein hohes Konzentrationsvermögen erfordert und eine erhöhte Sorgfaltspflicht nach sich zieht. Aufgrund der besonderen Verantwortung haben der deutsche und europäische Gesetzgeber neben dem Arbeitszeitgesetz noch spezielle Lenk- und Ruhezeitenregelungen für das Fahrpersonal erlassen.

Die Busmaut wäre unfair und umweltschädlich!

Über 80 Jahre lang wurden die 1.200 Busunternehmen in Deutschland zum Schutz des Schienenpersonenverkehrs im Fernlinienverkehr rechtlich behindert. Nun da diese diskriminierende Regelung endlich aufgehoben ist, werden Stimmen laut, um zur (Wieder-)Herstellung "fairer Wettbewerbsbedingungen im Verhältnis zum Eisenbahnverkehr" eine Mautpflicht für Omnibusse einzuführen. Und das nicht nur für Fernlinienbusse sondern für den gesamten Reise-, Ausflugs- und Gelegenheitsverkehr. Ist das fair?

Der Landesverband Bayerischer Omnibusunternehmen warnt: „Eine Mautpflicht für Busse in Deutschland wäre ein verkehrs-, sozial- und umweltpolitischer Tiefschlag.

 

Die Fakten:

  • Die Maut ist ungerecht: Deutsche Busse zahlen für die Nutzung der Bundesautobahnen bereits mehr als das Dreifache dessen, was sie an Wegekosten verursachen!
  • Die Maut verzerrt den Wettbewerb: Bahn und Flugzeug werden massiv staatlich gefördert, während der Busverkehr seine Kosten selbst trägt und steuerlich voll belastet wird.
  • Die Maut ist umweltschädlich: Im Vergleich zu Bahn, Pkw und Flugzeug hat der Reisebus sowohl beim Kraftstoffverbrauch als auch beim Schadstoffausstoß die Nase vorn.  Der Bus ist Rekordhalter in Sachen Klimaverträglichkeit und muss gefördert statt künstlich verteuert werden.
  • Die Maut ist unsozial und verbraucherfeindlich: Das umwelt- und sozialverträgliche Reisen mit dem Omnibus würde für die Verbraucher künstlich verteuert.
  • Die Maut ist mittelstandsfeindlich: Private Verkehrsunternehmen sind im Nachteil. Im Gegensatz zur hochsubventionierten Bahn haben familiengeführte Busunternehmen keine Möglichkeiten die Mehrbelastungen mittels Quersubventionen auszugleichen.

     

Auf den Punkt - Busmaut

Bus & Maut: Warum es richtig ist, dass der Bus keine Maut zahlt